Dieses Projekt reagiert auf die Herausforderung, dass viele Jugendliche zwar täglich mit digitalen Inhalten konfrontiert sind, aber nicht immer über die notwendigen Werkzeuge verfügen, um zwischen verlässlichen Informationen, Meinung, Manipulation und gezielter Desinformation zu unterscheiden.
Projektträger
IB-Südwest gGmbH
Nahestr. 48
55743 Idar-Oberstein
Demokratie lebt von informierten Menschen, von einer gemeinsamen Verständigungsgrundlage und von der Fähigkeit, Informationen zu prüfen, Argumente abzuwägen und Verantwortung für das eigene Handeln im öffentlichen Raum zu übernehmen.
Genau an dieser Schnittstelle setzt das Projekt an: Es verbindet Medienkompetenz, politische Urteilsfähigkeit und praktische Beteiligung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche in einer digitalen Öffentlichkeit selbstbestimmt, kritisch und solidarisch handeln können.
Fake News und Desinformation sind dabei nicht nur ein medienpädagogisches Thema, sondern unmittelbar demokratierelevant. Sie können Vertrauen in Institutionen schwächen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen, Vorurteile verstärken und demokratische Entscheidungsprozesse manipulieren.
Der zweitägigem Workshop in der Jugendfreizeitstätte Hattgenstein stärkt die Selbstwirksamkeit und Partizipation: Die Jugendlichen werden nicht nur als Lernende angesprochen, sondern als aktive Multiplikator:innen, die eigenes Wissen gestalten, kommunizieren und anderen zugänglich machen.

