Nachfolgend finden Betroffene aus dem Nationalparklandkreis Birkenfeld und darüber hinaus Informations- und Unterstützungsangebote, die je nach Problemlage Hilfe anbieten. Wenn Sie ein Angebot auf dieser Seite vermissen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und wir ergänzen die Liste gerne.
Wenn Sie auf dieser Seite keine Hilfe für Ihre Problemlage finden, können Sie auf der Seite Beratungskompass RLP gezielt über die Problemlage Anlaufstellen in Ihrer Umgebung bzw. in Rheinland-Pfalz suchen: https://www.beratungskompass-rlp.de/
Bei einem Klick auf die Überschriften werden weitere Informationen zu dein einzelnen Angeboten eingeblendet:
Telefonseelsorge:
0800 111 0 111
0800 111 0 222
116 123
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”:
08000 116 016
Elterntelefon:
0800 111 0550
Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche:
116 111
Hotline „Silbertelefon“ für ältere Menschen:
0800 470 80 90
Hotline Fieberambulanz:
0800 99 00 400
Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116 117
Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
0800 011 77 22
Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit:
030 346 465 100
Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte:
Fax: 030 340 60 66 07
eMail: info.deaf@bmg.bund.de
Hatespeech ist verbale Gewalt, die massive Folgen für Betroffene und die Meinungsvielfalt im Netz hat. #ScrollNichtWeg zeigt auf, wo Betroffene Hilfe finden können.
Gemeinsam soll die Kultur im Netz verbessert werden und ein Internet entstehen, in dem sich alle frei und ohne Angst vor Gewalt bewegen können.
Kontakt:
Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz
im Rahmen des Landesaktionsplans gegen Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
URL: scrollnichtweg.de/sos
(Übersicht mit Anlaufstellen für Betroffene)
Psychosoziale Beratung, beratende Unterstützung bei der Beweissicherung oder der strafrechtlichen Verfolgung von Hass im Netz sowie Tipps zur digitalen Sicherheit und Kommunikationsstrategien gegen Hass im Netz.
Hilfe für Menschen, die aus sexistischen, rassistischen, antisemitischen und anderen gruppenbezogenen, menschenfeindlichen Motiven heraus online beleidigt, bedroht und angegriffen werden.
Kontakt:
Solinet RLP
Medienanstalt RLP
Turmstr. 10 • 67059 Ludwigshafen
Telefon: 0621 520 21 31
eMail: solinet@medienanstalt-rlp.de
URL: www.solinet-rlp.de
Im Mittelpunkt des Angebots steht die Frage: „Wo finde ich Hilfe und Unterstützung bei Bedrohung, Anfeindungen und antidemokratischer Unterwanderung im ehrenamtlichen Engagement?“
Menschenfeindliche und antidemokratische Einstellungen werden immer öfter offen geäußert. Manch ein Verein erlebt gezielte Unterwanderung von extremistischen Kräften.
Hilfe für ehrenamtlich Engagierte die Anfeindungen und Bedrohungen, Hass und Hetze, manchmal sogar körperlicher Gewalt ausgesetzt sind.
Kontakt:
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz | Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Telefon: 06131 164083
URL: wir-tun-was.rlp.de
Sie haben eine Diskriminierung erlebt und suchen Unterstützung? Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) des Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz e.V. berät Sie merkmalsübergreifend, vertraulich, unabhängig und kostenlos.
Das Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz ist ein Zusammenschluss von rheinland-pfälzischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Initiativen, die sich als Interessensvertretung von Betroffenengruppen in der Antidiskriminierungsarbeit engagieren.
Kontakt:
Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-PFalz e.V.
URL: antidiskriminierungsnetzwerk-rlp.de
Rückwege sucht den Dialog mit jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die auf der Schwelle zum Rechtsextremismus stehen, die latent oder offen rechtsextremistisch orientiert sind.
Über die Arbeit an der eigenen Person soll die Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden. Rückwege ist breit aufgestellt und bietet auch für Fachkräfte Beratung, Informationen und Fortbildungen an.
Rückwege besteht aus erfahrenen Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, die bereits lange im Themenfeld Rechtsextremismus arbeiten.
Kontakt:
Beratungshotline (R)AUSwege und Rückwege
Hotline: 0800 / 45 46 000
Das rheinland-pfälzische Aussteigerprogramm (R)AUSwege richtet sich vor allem an junge Menschen, die in den Einflussbereich rechtsextremistischer Gruppierungen gelangt sind. Über eine kostenlose Hotline können Jugendliche und junge Erwachsene einen ersten anonymen Kontakt zu (R)AUSwege aufnehmen.
Gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen überlegen die Mitarbeiter von (R)AUSwege, welche Ausstiegshilfen nötig sind. Sie kooperieren dabei eng mit den Trägern von Hilfsangeboten vor Ort. Beim Übergang zu diesen Hilfen bietet (R)AUSwege den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine persönliche Begleitung und Betreuung an.
Das rheinland-pfälzische Aussteigerprogramm (R)AUSwege bietet auch fachliche Beratung und Unterstützung für sozialpädagogische Fachkräfte, Lehrer und Lehrerinnen sowie Initiativen an. Sie können sich ebenfalls an die Hotline wenden oder ihr Anliegen per E-Mail rauswege@lsjv.rlp.de formulieren.
Kontakt:
Beratungshotline (R)AUSwege und Rückwege
Hotline: 0800 / 45 46 000
eMail: rauswege@lsjv.rlp.de
URL: demokratiezentrum.rlp.de
Distanzierungsberatung an radikalisierte Personen, aber auch an Menschen aus deren privaten Umfeld (Eltern, Angehörige oder Freunde) und aus dem institutionellen Umfeld, Fachkräfte der Jugendarbeit, um Prozesse zu initiieren oder zu unterstützen.
Die Beratung richtet sich an (junge) Menschen, die auf der Schwelle stehen, eine gewaltorientierte, menschenrechts- und demokratiefeindliche (extremistische) Auslegungen der Religion Islam zu vertreten oder die sich bereits entsprechend radikalisiert haben und sich distanzieren wollen.
Die Beratungsstelle Salam steht mit ihrem Beratungsangebot auch Fachkräften des institutionellen Umfeldes wie Schule (Lehrerinnen, und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, usw.), Jugendhilfe/-Jugendarbeit (Jugendamt, Jugendzentrum, Wohngruppe, usw.) oder auch der Geflüchtetenhilfe zur Seite.
Kontakt:
eMail: salam@lsjv.rlp.de
Hotline: 0800 7252610
URL: demokratiezentrum.rlp.de
Die Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz ist Ansprechpartnerin für Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer jüdischen Glaubens, für Kommunen, Verbände und Vereine sowie für Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen und den Landtag.
Sie setzt sich für die Sicherung und die Förderung des jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz und Unterstützung des interreligiösen Dialogs ein.
Kontakt:
Monika Fuhr (Stand 07.2026)
Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen
STAATSKANZLEI RHEINLAND-PFALZ
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 16-4064
URL: https://www.rlp.de/regierung/staatskanzlei/beauftragte/beauftragte-fuer-juedisches-leben-und-antisemitismusfragen
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz unterstützt alle, die mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich dagegen engagieren möchten.
Gemeinsam werden fallspezifisch individuelle Handlungsoptionen unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten, Möglichkeiten und persönlicher Wünschen entwickelt.
Ziel ist es, eine menschenrechtsorientierte demokratische Kultur zu stärken, in der eine Kultur des Hinsehens und der gelebten Zivilcourage eine bedeutende Rolle spielt.
Kontakt:
Regionalstelle West
(Zuständig auch für den Kreis Birkenfeld)
Telefon: 0151 17164379
URL: demokratiezentrum.rlp.de
Das Demokratiezentrum kann auf eine langjährige Erfahrung in der Distanzierungsberatung zurückgreifen. Es bietet dabei Hilfe für Aussteiger, Betroffene, Angehörige und Beteiligte Institutionen und Fachkräfte in vielen Bereichen extremistischer Radikalisierung an.
Für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt bietet die von „Demokratie leben!“ geförderte Betroffenenberatung Rheinland-Pfalz an.
Kommunen, Vereine und Organisationen können sich bei rechtsradikalen und –extremen Vorkommnissen in ihrer Region Hilfe durch die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus einholen.
Kontakt:
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Abteilung Landesjugendamt
Rheinallee 97-101 | 55118 Mainz
URL: www.demokratiezentrum.de
Unterstützung für Menschen, die in familiären Beziehungen zu extremistischen, demokratiefeindlichen oder verschwörungsgläubigen Personen stehen und Beratung zur Linderung ihres Leidensdrucks suchen
Gemeinsam wird nach Lösungen für die vielfältigen Fragestellungen und Probleme gesucht, ebenso werden miteinander realistische Ziele erarbeitet. Wichtig ist dabei, dass keine Schuldzuweisungen gemacht werden, sondern unvoreingenommen zugehört wird.
Die Angehörigenberatung bei demokratiefeindlichen Einstellungen ist ein Beratungsangebot des Landes Rheinland-Pfalz, umgesetzt durch das Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz, welches beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Abteilung Landesjugendamt verortet ist.
Kontakt:
Telefon: 06131 / 967 – 373
(Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr)
URL: demokratiezentrum.rlp.de
Die Betroffenenberatung Rheinland-Pfalz berät Menschen, die von rechter, rassistischer und/oder antisemitischer Gewalt betroffen sind.
Unter Gewalt versteht die Betroffenenberatung neben körperlichen Angriffen auch Bedrohungen, Beleidigungen, Diskriminierung sowie Sachbeschädigungen. Entscheidend ist hierbei immer die Betroffenenperspektive.
Dazu zählen unter anderem Betroffene von Rassismus (z.B. BIPoC, Migrant:innen, Geflüchtete, Muslim:innen), Antiziganismus, Antisemitismus, Queer- und Trans*feindlichkeit, Sexismus und Antifeminismus, Sozialdarwinismus, Wohnungslose oder Menschen mit Behinderungen, Anhänger:innen von nichtrechten Jugendkulturen und Menschen, die sich gegen Rechts positionieren, bspw. (Kommunal-) Politiker:innen, Medienschaffende oder zivilgesellschaftlich Engagierte.
Kontakt:
Beratungsstelle Nord-West
Trägerschaft: AWO Bezirksverband Rheinland e. V.
Telefon: 0261 3006400
URL: betroffenenberatung-rlp.de
Die Meldestelle RLP dokumentiert menschenfeindliche Übergriffe und Vorfälle in Rheinland-Pfalz. Dazu zählen unter anderem Beleidigungen, körperliche Angriffe, gezielte Sachbeschädigungen, Bedrohungen, psychische Gewalt und Mobbing. Hierunter sind auch Übergriffe im Internet zu verstehen.
Kontakt:
Zentrum Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)
Telefon: 06131 28744 -51 oder -66
URL: www.meldestelle-rlp.de
(Meldung von Vorfällen als Betroffene:r, Beobachter:in oder von Fundstellen im Internet)
Bitte melden Sie uns, wenn Sie einen antiziganistischen Vorfall erlebt oder beobachtet haben. Alle Meldungen werden anonymisiert und vertraulich behandelt. Sie entscheiden, wie mit Ihrer Meldung umgegangen wird. Verifizierte Vorfälle werden systematisiert und ausgewertet. Einige davon dokumentieren wir zudem auf unseren Social-Media-Kanälen – selbstverständlich in anonymer Form.
Vorfälle können in jeglicher Sprache sowohl über ein Meldeformular ( www.mia-rlp.de )als auch per Anruf, Nachricht und Sprachnachricht eingereicht werden.
Kontakt:
MIA Rheinland-Pfalz
Meldestelle beim Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz
Telefon: 06341 85054
(Mo. – Fr. 08:30 – 16:30 Uhr)
(Sprach-)Nachrichten: +4916092471757
URL: www.mia-rlp.de
Das Bündnis ist überparteilich und dynamisch. Es fördert die Vernetzung und Kooperation von Bündnismitgliedern für ein friedliches, ein offenes, ein solidarisches Rheinland-Pfalz, in dem Hass und Hetze, Ausgrenzung und Diskriminierung und völkisch-nationalistisch Gedankengut keinen Platz haben.
Kontakt:
Koordination des Bündnisses „Demokratie gewinnt!“
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Telefon: 06131 16-4083
URL: www.demokratie-gewinnt.rlp.de
QueerNet-RLP bietet Informationen zu Veranstaltungen, Beratung oder politischen Aktivitäten und sind Ansprechpartner der Landesregierung für die Interessen von queeren Menschen in Rheinland-Pfalz.
Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente sowie intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen in Rheinland-Pfalz finden im Netzwerk Ansprechpersonen für ihre Belange.
Kontakt:
QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.
Netzwerk von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transidenten und Intersexuellen
Hintere Bleiche 29
55116 Mainz
Telefon: 01511 4604420
URL: queernet-rlp.de
Der Soziale Wegweiser für den Landkreis Birkenfeld bietet eine Übersicht über soziale Einrichtungen und Träger sowie deren Angebote im sozialen Bereich.
Kontakt:
Netzwerk Kinderschutz Nationalparklandkreis Birkenfeld Nationalparklandkreis Birkenfeld und
Stadt Idar-Oberstein
URL: https://sozialerwegweiser-bir.de

